Schauen Sie doch mal vorbei.

Der IFEN-Stand beim 65. Ergotherapie-Kongress
14.-16. Mai 2020 in Weimar

Neurofeedback und Ergotherapie – wie füreinander geschaffen

Neurofeedback-Therapeuten haben in den letzten Jahrzehnten immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Zwar ist die Wirksamkeit dieser Methode bei Störungen wie AD(H)S bereits gut erforscht, aber immer wieder zeigt sich, dass erfahrene Therapeuten auch bei Depressionen, Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und Suchtverhalten bemerkenswerte Erfolge verzeichnen. Kein Wunder, dass seitdem zahlreiche Ergotherapeuten Neurofeedback in ihre Praxen integriert haben.


Thomas Feiner, Gründer und Direktor des Instituts für EEG-Neurofeedback in Baldham, München, hat selber klein angefangen, mit einer Ergotherapie-Praxis in Regenstauf. Und das spiegelt sich auch im Konzept seines Instituts wider: Denn im Gegensatz zu anderen Neurofeedback-Ausbildern ist beim IFEN der Einsatz der Technologie nicht Selbstzweck. Der Mensch muss immer im Mittelpunkt der Behandlung stehen und verdient immer die volle Aufmerksamkeit des Therapeuten, selbst wenn die Neurofeedback-Software einen entscheidenden Teil der Arbeit leistet.


Es besteht kein Zweifel, dass die Ergotherapie maßgeblich von Neurofeedback profitiert. Nicht nur deckt es viele Erkrankungen ab, die auch für Ergotherapeuten relevant sind, sondern es gibt auch wichtige Werkzeuge an die Hand, um die Ursachen und Wirkungen bestimmter Symptome und Störungen im Gehirn besser zu verstehen.

Wir freuen uns, Sie kennenlernen zu dürfen

Am Ergotherapie-Kongress in Weimar haben Sie dieses Jahr die einmalige Möglichkeit, das IFEN-Team und einige seiner Neurofeedback-„Botschafter“ kennenzulernen. Obwohl das IFEN international vernetzt ist und enge Kontakte zu Universitäten und Krankenhäusern pflegt, liegt dem Institut nach wie vor die Zusammenarbeit mit kleineren, mittelständischen Praxen besonders am Herzen.

Lernen Sie das Team persönlich vor Ort kennen:

Thomas F. Feiner, BCIA BCN
Thomas F. Feiner, BCIA BCNDirektor und Gründer des IFEN
Seit mehr als zehn Jahren führt er das Institut mit großem Erfolg. Seine Erfahrung mit Neurofeedback reicht sogar noch länger zurück, war er doch immerhin einer der ersten Neurofeedback-Pioniere im deutschsprachigen Raum Anfang der 2000er.
Hanelore
Hanelore "Hany" BrangaErgotherapeutin, lizenzierte Psychologin und IFEN-Dozentin
In Ihren beliebten Webinaren gibt Sie Ergotherapeuten wichtige Tipps und Strategien an die Hand, um Neurofeedback erfolgreich in die Praxis zu integrieren. Sie wird am Kongress einen Workshop und einen Vortrag halten.
Timo SkladnyErgotherapeut und IFEN-Dozent
Timo Skladny hat vor fast 20 Jahren mit Thomas Feiner das damals noch eher unbekannte Neurofeedback aus Amerika nach Deutschland geholt, und hierzulande eine solide Basis für die Integration in die Ergotherapie geschaffen.
Rita Junghahn
Rita JunghahnErgotherapeutin und erfolgreiche Neurofeedback-Anwenderin
In Ihrer Praxis in Halle (Saale) setzt sie neben Neurofeedback eine Reihe verschiedener Methoden zur Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten ein, so zum Beispiel die Körperbezogene Interaktionstherapie (KIT).
Lena Ehrhard
Lena EhrhardErgotherapeutin und IFEN-Dozentin
Obzwar ein relativ neues Mitglied in den Reihen des IFEN-Teams, ist Lena Ehrhard eine der engagiertesten Dozentinnen und Therapeutinnen, und hat zudem mit der Neurofeedback-Behandlung eines Patienten mit Friedreich Ataxie sensationelle Erfolge erzielt.
Alina Tarigradschi
Alina TarigradschiBetriebswirtin und Executive Manager des IFEN
Als Thomas Feiners engste Kollegin und Partnerin hilft Sie bei der Umsetzung größerer Projekte, sowie bei der Verwaltung und Organisation des IFEN.

Wer - Wo - Wann - Was?

Die wichtigsten Eckdaten zum Kongress

Wer

Lernen Sie unser Team und unsere Dozenten persönlich vor Ort kennen: Thomas Feiner, Alina Tarigradschi, Hanelore "Hany" Branga, Lena Ehrhard, Timo Skladny, Rita Junghahn

Wo

Der Ergotherapie-Kongress 2020 findet im Congress Centrum Weimarhalle (Unesco-Platz 1 99423 Weimar) statt.

Wann

Die Veranstaltung findet vom 14.-16. Mai (Do-Sa) 2020 statt. Das IFEN ist in dieser Zeit mit einem Stand vertreten.

Was

Zu hören und sehen gibt es am Ergo-Kongress viele interessante Vorträge und Workshops. U.a. wird unsere Dozentin Hany Branga mit einigen Themen vertreten sein. Mehr Informationen gibt es unter der offiziellen DVE-Homepage und im Kongressprogramm.

Was ist eigentlich Neurofeedback?

Neurofeedback (altgriech. neuron = Nerv) ist eine spezielle Richtung des Biofeedbacks, und wird vor allem im Bereich neuronaler und psychosomatischer Beschwerden und Störungen wie ADHS, Epilepsie, Depression, Schlafstörungen, Angst- und Panikstörungen usw. angewandt.

Dabei werden zunächst die elektrischen Potentialschwankungen im Gehirn mit Hilfe von Elektroden auf der Kopfhaut abgenommen und in einem Elektroenzephalogramm (altgriech. enkephalos = Gehirn, graphein = schreiben; abgekürzt EEG) grafisch dargestellt.

So lassen sich mitunter bestimmte Symptome und Krankheitsbilder aus Anomalien im EEG herauslesen, die meistens aus einem Ungleichgewicht der Gehirnaktivität resultieren. Dies wird auch Brain Map genannt (von engl. brain = Gehirn, map = Landkarte).

In einer Neurofeedback-Sitzung wird das EEG des Klienten genutzt, um ihr oder ihm die eigenen, inneren Vorgänge im Gehirn sichtbar zu machen, wobei in der Regel verschiedene Visualisierungen zum Einsatz kommen. Zum Beispiel ein Videospiel, in dem ein Flugzeug per Veränderung der Gehirnaktivität durch ein Ziel hindurchmanövriert werden muss.

Schafft es der Klient während der Sitzung, sich in einen gewünschten Zustand einzupendeln und dadurch das Geschehen auf dem Bildschirm so zu beeinflussen, dass er oder sie ein bestimmtes Ziel erreicht, aktiviert dies das Belohnungszentrum im Gehirn. Ein Lernprozess wird so in Gang gesetzt, der zu einer Verbesserung der Hirnaktivität führt.

Dieses „positive Feedback“ (= Rückmeldung) bestärkt das Gehirn darin, einen bestimmten Zustand von maximaler Konzentration und Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Entspanntung und Wachheit zu halten. Durch regelmäßiges Training kann die Hirnaktivität schließlich langfristig ins Gleichgewicht gebracht werden.

Was Ergotherapeuten über Neurofeedback wissen sollten

Generell gilt: Neurofeedback kann in allen Bereichen der Ergotherapie eingesetzt werden. Entscheidend ist dabei immer die Absprache mit dem Klienten oder dem behandelnden Arzt.

Eine Herausforderung für viele Praxen ist ein nicht zu vernachlässigender zeitlicher und finanzieller Aufwand des Neurofeedbacks. Benötigt wird eine gute Ausbildung und Einweisung als auch das richtige, vom Medizingeräte-TÜV geprüfte Equipment. Sie können sich jedoch viel Zeit und Geld sparen, indem Sie sich an vertrauenswürdige Händler und Fachleute wenden. Mit professioneller Unterstützung und Beratung können Sie Neurofeedback schnell in Ihre Praxis integrieren.

Auch interessant: Für eine Neurofeedback-Therapie müssen Sie kein spezielles Rezept ausschreiben. Hierbei genügt die Angabe einer Ergotherapie mit den für die Ergotherapie üblichen Heilmittel.

Neurofeedback eröffnet neue Perspektiven für Ihre Ergotherapie-Praxis. Die Ursachen vieler Störungen und Krankheiten liegt im Gehirn, das dank Neurofeedback direkt trainiert und gestärkt wird – eine Vorgehensweise, die mit vielen herkömmlichen Methoden nicht möglich ist.