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HEG Hämoenzephalographie – Neurofeedback mit Infrarotsensoren

Neurofeedback ist ein Verfahren welches zur Ausbildung einer besseren Funktions­weise des Gehirns führen kann. Dabei beeinflusst es in der Regel Symptome und Störungen positiv im Sinne einer Optimierung der Regulations­fähigkeit.

Die physiologischen Grundlagen des HEG

Eine Möglichkeit zur Quantifizierung der Aktivität des Gehirns ist im Hinblick auf die Stoff- wechselaktivität oder die sogenannte metabolische Rate von Interesse. Tatsächlich findet dieses Konzept eine verbreitete Anwendbarkeit im Bereich der bild­gebenden Verfahren in der modernen Hirn­forschung. Stoff­wechsel ist ein zellulärer Prozess in der "Brennstoff" in Form von Glukose oder Zucker "verbrannt" wird, um Energie für die Nutzung durch die Zelle freizugeben. Dieser Prozess verbraucht Sauerstoff und Kohlen­stoff und erzeugt Kohlen­dioxid. Der Meta­bolische Umsatz hierbei entspricht der Menge der dadurch ver­brauchten Energie.

Wenn das Gehirn in einer mentalen Aufgabe engagiert ist, wie z.B. dem Kopfrechnen, erwarten wir, dass die Regionen des Gehirns, welche direkt an der Aufgabe beteiligt sind, mehr Energie verbrauchen und damit einen höheren und schnelleren Stoffwechsel­umsatz erreichen, als andere Hirnregionen.
Das menschliche Gehirn ist extrem metabolisch aktiv. Obwohl das Gehirn nur 2% des Körpergewichts hat, liegt der Sauerstoff­verbrauch bei 20%, der Glucoseverbrauch bei 25% des Gesamtverbrauchs.

HEG

Wie beim fMRI, erkennt auch die HEG Veränderungen in der Gehirnaktivierung, indem es die Schwankungen des Blutsauerstoffgehaltes misst.

HegDiese Form des Neuro­feedbacks benötigt keine Elektroden im her­kömmlichen Sinne und ist von daher deutlich ein­facher in der An­wendung. Artefakte wie beim EEG-Biofeed­back sind so gut wie aus­ge­schlossen. Der Feed­back­prozess beruht auf einer Daten­analyse der Infra­rot­sensoren im Be­reich der Stirn. Die Aktivierung des frontalen Rinden­feldes, welches in der Regel das aktivste Hirn­areal dar­stellt, spielt eine be­sonders große Rolle bei allen Auf­merk­samkeits­pro­zessen. Störungen, wie z. B. Migräne können eben­falls von einer störungs­be­hafteten Stirn­hirn­aktivität herrühren. HEG hat sich auch in der Be­handlung von Autismus und Asperger bewährt. In der Sitzung lernt der Proband präfrontale Bereiche besser zu durchbluten, was meist mit einer deutlichen Symptom­verbesserung einhergeht.

Aufnahmen mit einer Infra-Rot-Ka­mera Mi­gräne-Pa­ti­ent

HEG Infrarotaufnahme

Linkes Bild: Vor der Be­hand­lung: Rechtes Bild: nach 5 Sit­zungen
Dunkle Areale si­gnalis­ieren ge­ringen Blut­durch­fluss und scheinen daher „kälter“ als ihre Umgebung.

Bei uns können Sie bei entsprechender Vorkenntnis die Technik und Anwendung innerhalb eines Tages erlernen.

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