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Erfahrungsberichte - Hospitationsbericht Neurofeedback / Biofeedback

Hospitationsbericht

Lieber Tom, lieber Timo, liebes Praxisteam,

ich bedanke mich sehr herzlich für die um­fang­reiche und gute Aus­bildung bei Euch. Du und vor allem auch Timo, Ihr habt mir un­glaub­lich viel ver­mittelt in dieser kurzen Zeit. Das Praxis­team hat mich sehr herzlich auf­genommen und ich hab mich wirklich wohl gefühlt auch wenn das Lern­pensum sehr sehr um­fan­greich war. Ihr habt mir in der kurzen Zeit einen sehr umfang­reichen Ein­blick in die Welt des Neuro­feedbacks ver­mittelt und durch die Praxis­tage konnte ich auch eine ent­sprechende Sicherheit im Umgang mit dem Programm, den Proto­kollen und den Patienten erwerben. Ich möchte nicht einen Tag davon missen.

Abschließend kann ich nur sagen, ich fühle mich jetzt sicher und kompetent genug um mittels Neuro­feedback etwas zu Positives zu er­reichen. Vielen Dank.

Liebe Grüße, Matina

Einige Stimmen von Neurofedbacktherapeuten und Anwendern von Neurofeedback:

Eine Teilnehmerin am Neurofeedback-Seminar schreibt:

Hallo Thomas und alle,
ich hatte euch doch neulich von meinem Schlag­anfall­patienten erzählt, der in fast allen Be­reichen massive Probleme hatte. Heute erzählte er erst mal ganz stolz, dass er mit dem Auto da sei, also seit 2 Tagen wieder fahre, und zum ersten mal seitdem 4 Stunden mit Kameraden Skat ge­spielt habe. Dazu brachte er einen aktuellen Bericht aus dem Kranken­haus mit, die regel­maessig Tests durch­fuehren, und fast alle waren im Durch­schnitt. Sogar ein Test, der die ganze Zeit auf Grund von mangelnder Auf­merksam­keits­leistungen nicht durch­fuehr­bar war, war nun möglich. Also Erfolg auf gesamter Linie!

Eine Teilnehmerin am Neurofeedback-Seminar schreibt:

Hallo Leute, dann mach ich es jetzt kurz:
Kind, hochbegabt, auditive Wahr­nehmungs­störung, Kon­zen­tra­tions­pro­bleme, träumt ständig rum, kriegt in der Schule nichts fertig, jeden Tag 2,5 std Haus­auf­ga­ben, ständig frustriert. Anfangs machte ich mit ihm Z-wert 2-Kanal c3-c4, fp1-fp2, insgesamt 9 Trainings. Letzte Woche zum ersten mal 4-Kanal-Z-Wert f3-f4 /c3-c4. Mutter kam heute und fragte was ich letzte Woche mit ihm gemacht habe, ob ich die Batterien ausgetauscht hätte. Haus­auf­gaben seien seit dem kein Pro­blem mehr, alles ins­ge­samt deutlich besser! Heute habe ich gleiches Training gemacht und hoffe, dass es weiterhin besser wird. An diesem Erfolgserlebnis wollte ich euch gerne teilhaben lassen. Schöne Grüße

Die Mutter eines Kindes mit ADHS berichtet nach der 5 Sitzungen EEG-Biofeedback:

Am Wochen­ende hatten wir einen Fort­schritt, den ich schon fast als Quanten­sprung bezeichnen möchte. Vor 2 Jahren hat Sebi einen Schwimm­kurs gemacht, hat sich aber trotzdem nie getraut, ohne Schwimm­hilfe zu schwimmen, obwohl er es könnte. Sonntag waren wir mit meinem Vater schwimmen und dieser ver­zichtete auf seine Schwimm­hilfe, weil er sich all­mählich sicherer fühlt. Das ve­ran­lasste Sebi von ganz allein, seine Schwimm­hilfen ebenfalls weg­zu­lassen und er ist tat­sächlich ge­schwommen. Er hat das ganz allein ent­schieden, ich hatte es schon auf­gegeben, ihn davon zu über­zeugen.

Eine weitere Neuro­feedback-Semina­rteil­nehmerin berichtet:

Vielleicht habe ich heute einen Stein eines Felsens gelöst. Also, eine nieder­gelassene HNO- Kollegin meines Mannes litt heute so sehr unter Migräne, dass sie die Praxis schliessen musste. Da rief er mich an, ob ich sie nicht behandeln koennte. Ich schob sie dann irgendwie da­zwischen und sie fragte ganz viel und konnte sich das alles nicht so vor­stellen. Ich erklärte ihr alles soweit und machte t3 t4. Sie fragte noch welches System ich benutze, da sie irgendwo noch einen Bericht über Neuro­feedback und Tinitus gelesen hat. Als sie ging meinte sie, dass die Kopf­schmerzen nicht weg seien, sie aber ent­spannter sei. Sie wuerde das wohl gerne weiter probieren. Später rief sie mich wieder an in meinte, sie sei nach Hause geschwebt und die Kopf­schmerzen seien weg. Sie möchte das auf jeden Fall weiter­machen ...

Ein weiterer Bericht eines Seminar­teilnehmers:

Ich behandle Kinder im Autismus-Spektrum. Es hat einige durch­greifende Ver­änderungen gegeben: Abnahme der Ängste, deutliche Zu­nahme in den Exekutiv­funktionen, Re­duzierung der Haupt­medikation bis hin zum Ausstieg. Eines meiner Kinder, das sich immer sehr agitiert und impulsiv verhielt, ist jetzt ein Schüler mit einem großen Sinn für Humor. Er ist ein völlig anderes Kind. Einige meiner Eltern haben gesagt, dass Neurofeedback das Einzige gewesen ist, das ihnen geholfen hat."

Eine Kollegin aus den USA berichtete:

Einer meiner Patienten, ein Base­ball Spieler in der High School, hatte 2002 ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Er lag über drei Monate im Koma. Als er wieder zu Bewusst­sein kam, konnte er sich nicht an das erinnern, was er zehn Minuten vorher getan hat. Nach seiner Reha­maß­nahme musste er fortan in einem Heim leben.

Ich habe 2007 angefangen mit ihm zu arbeiten. Zu dieser Zeit konnte er sich nicht erinnern, was er zum Früh­stück gegessen hat. Nach zwei Jahren Neuro­feedback, das letzte davon mit Z-Wert-Training konnte er zum College zurück­kehren. Er spielt wieder Baseball…

Was wirklich er­staunlich war, dass er letzte Nacht in der Lage war, seine letzte Vergangen­heit teilweise in bemerkens­wert detail­reichen Äußerungen zum Aus­druck zu bringen. Er hatte plötzlich etwas über seinen Re­ha­bili­tations­pro­zess von vor Jahren er­innert, ja sogar die Worte, welche der Bus­fahrer jeden Morgen zu ihm sagte, kamen ihm wieder ins Ge­dächtnis.
Seine Sprach­therapeuten, die zuerst mit ihm ar­beiteten, konnten kaum glauben, dass er sich wieder so genau an Details von Er­eig­nissen erinnern konnte. Er ist so begeistert und ich immer noch so berührt von seinen Gedächtnis­leistungen – wenn ich mir vo­rstelle, dass da so gut wie nichts war, als wir mit Neuro­feedback begannen.

Hospitationsbericht / Empfehlungsbericht

Gerrit Winkler, Ergotherapeut in eigener Praxis, berichtigt über seine Hospitations­woche in der Praxis von Thomas Feiner:

Als ich im letzten Jahr eine Ergotherapie-Praxis übernommen habe, war schnell klar, dass ich zu den bestehenden Therapie­methoden das Neuro­feedback-Training anbieten wollte. Aber wie und wo konnte ich möglichst rasch etwas über dieses neue Behandlungs­verfahren lernen? Von meiner Freundin Rebekka wurde mir damals Herr Feiner empfohlen. Ich telefonierte mit Herrn Feiner und schilderte ihm meine Situation. Nach einer kurzen Beden­kpause bot er mir eine Hospitationswoche in Regenstauf an und schon 7 Tage später konnte ich losfahren.

In Regenstauf wurde ich gleich sehr freundlich auf­genommen und mit allem „Lebenswichtigen“ versorgt: vom reservierten Hotel­zimmer bis zum Kaffee war alles organisiert.

Die lockere und familiäre Atmosphäre in der Praxis gab mir bereits nach einem Tag das Gefühl, schon selber Mitglied des Teams zu sein. Dadurch, dass ich Herrn Feiner den ganzen Tag “über die Schulter” sehen konnte und später auch eigen­ständig den Umgang mit den Geräten üben durfte, wurde ich schnell mit dem neuen Therapie­verfahren vertraut.
Anders als auf Fort­bildungen konnte ich das An­bringen der Elektroden oft üben und erhielt sofort ein Feedback über die noch zu beachtenden Fein­heiten und positive Bestätigungen, wenn alles richtig angeschlossen war.

Beim „nahen“ Arbeiten mit Herrn Feiner an den Patienten, gewann man sehr schnell ein Gefühl dafür, wie das Training aufgebaut werden muss und wie die Therapie bei den Patienten wirkt.
Bei aufkommenden Fragen halfen Herr Feiner oder das Team sofort und gaben Tipps und ihr Wissen weiter. In Ruhe wurden Antworten gegeben und der Hinter­grund näher erklärt. Durch diese vielen Fach-Gespräche erhielt ich viel­seitige Ein­blicke in die Therapie. Sogar nach Feier­abend, beim gemütlichen Zusammen­sein im Bier­garten, haben wir noch einmal den Tag Revue passieren lassen und über die Möglichkeiten des Neuro­feedbacks philosophiert.

Abschließend kann ich nur sagen, dass es eine schöne Zeit in Regenstauf war, in der ich viel gelernt habe, ohne das Gefühl zu haben, ich sei „nur“ auf einer Fort­bildung gewesen. – Rebekka hatte völlig Recht.

Gerrit Winkler

Praxis für Ergotherapie
Clemensstr. 25
49716 Meppen
Tel. 05931/886680

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