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Z-Score-Trainingssiegel

Aktuelle Termine


08.-12.02.2012 München

Kompaktkurs "zertifizierter Neurofeedback-Therapeut IFEN"

alle Ausbildungsmodule bis auf das Praktikum innerhalb nur einer Woche

Curriculum nähere Infos zum Download
limitiert auf 10 Teilnehmer
7 Plätze belegt
zur Anmeldung


28.02.2012

Das Ausbildungskonzept "Neurofeedback-Therapeut IFEN"
kostenloses Webinar

Beginn 20.00 - Ende 21.30 Uhr

Die Teilnahme an der Online-Präsentation ist ganz einfach.
Sie erhalten nach Anmeldung den Link zu einem kostenlosen Programm mit dem Sie sich in die Sitzung einwählen können.

zur Anmeldung


09.-11.03.2012 München

QEEG - Quantitatives EEG mit Avatar-3-D Brainmapping Live und Z-Werte-Analyse für 19 Kanäle.

Infos QEEG-Workshop

wissenschaftliche Publikationen zum Thema QEEG auf Anfrage
zur Anmeldung


Thomas Feiner vom IFEN ist anerkannter Instructor der BCIA und Mitglied im Team der GNI (Global Neurofeedback Initiative)" title="Thomas Feiner ist anerkannter Instructor der BCIA und Mitglied im Team der GNI (Global Neurofeedback Initiative)

Thomas Feiner ist anerkannter Instructor der Biofeedback Certification International Alliance (BCIA)

und Mitglied im Team der Global Neurofeedback Initiative (GNI)


Unsere Partner:

StressTherapy Solutions

mehr dazu


Zur Vorbereitung

Ausbildung: „Zertifizierter Neurofeedbacktherapeut“ IFEN

 

Grundlagen Neuronale Reizentstehung und Reizweiterleitung

http://de.wikipedia.org/wiki/Neurofeedback

http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?idn=973071133&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=973071133.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Nervenzelle

http://www.planet-wissen.de/natur_technik/anatomie_mensch/nerven/nervenzellen.jsp

 

Grundlagen Lerntheorie

http://www.stangl.eu/psychologie/definition/Konditionierung.shtmlhttp://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/LERNEN/KonditionierungOperant.shtml

http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/LERNEN/KonditionierungSkinner.shtml

 

Grundlagen kognitive Funktionen

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/Aufmerksamkeit.shtml

http://de.wikipedia.org/wiki/Exekutive_Funktionen

 

Grundlagen Neuroanatomie

http://www.gehirn-atlas.de/

 

 

Die im Praktikum geforderten Kenntnisse

 

 

 

Symptome und EEG

 

Was ist generell zu sagen?

parietal, temporal, okzipital

 

Gedächtnisproblematik, Lernstörungen:  auf temporale Auffälligkeiten hin untersuchen

Emotionale Problematiken: Frontalhirnauffälligkeiten betrachten

 

Befund des EEGs

In der Regel werden im  10/20 System die Stellen trainiert die am meisten auffällig sind.

Dabei muss aber auch eine Übereinstimmung mit der Symptomatik einhergehen.

 

Beispiel:

Lernstörungen, Verhaltens- und Angstthematik

Die Ursache für die Verhaltensstörung ist womöglich die Lernstörung (gelerntes Fehlverhalten)

Die Angst ist womöglich eine Schulangst also auch eine Folge der Grundstörung.

Zeigen sich typische Muster im EEG für Angst oder emotionale Problematik?

Hier haben sich womöglich wie auch zu erwarten im Laufe der Zeit Muster herausgebildet.

Immer gilt:

 

Mit QEEG oder Vierkanal-Assessment den oder die Herde im EEG aufsuchen (Exzesse und starke Defizite)

 

Die Reihenfolge beachten: zuerst die emotionalen Symptome (frontale Auffälligkeiten), dann die Lernstörung in den Vordergrund stellen.

Mit Vierkanal-Training Z-Werte meist eine kombinierte Vorgehensweise möglich (einer der großen Vorteile von 4-Kanal-Training)

 

Womit beginnen – Z-Werte oder Klassisch?

Einfache AD(H)S gibt es an sich nicht. Wir empfehlen nach Assessment die Anwendung des ZOK-Protokolls, das hat sich bereits so gut in der Praxis bewährt, dass von einer sehr hohen Erfolgsquote auszugehen ist. Das klassische Training ist vom Handling her meist komplizierter, da es mehr bewusster Beteiligung bedarf. Das Z-Werte-Training hingegen führt  unserer Erfahrung nach auch mit weniger bewusster Anteilnahme schon oft zu guten bis sehr Ergebnissen.

 

Assessment mit 4-Kanal

Generell gilt – alle Auffälligkeiten in den Z-Werten – ob zu hoch oder zu niedrig – stehen im Zusammenhang mit Symptomatiken. Es ist weniger wichtig die Höhe der Abweichung, entscheidend ist die Lokalisation. Alle Abweichungen inklusive der Kohärenzen und Phasen schon ab 0.6 SDs können klinische Relevanz haben.

 

Sitzung 1: Fz-Pz T3-T4

 

Insgesamt ist diese Sitzung mit etwas mehr Aufwand verbunden: man stellt fest, wie sich der Patient sich mit dem Training und der Situation zurechtfindet.

Trainingspunkte:

Fz-Pz

Frontale Theta- und Alpha- und Betawerte geben Aufschlüsse über ADS, Exekutive Funktionen und u.U. Verhaltensauffälligkeiten.

Pz – erhöhtes Beta? (u.U. Angst, hoher Stress,  Alpha hinten niedriger als vorne Indikator für ADS..)

Hier kann man auch den Unterschied zwischen EC und EO messen.

EC Alpha sollte in der Amplitude größer werden (ca 30 – 60 %)

 

T3-T4

Vorsicht mit Artefakten (Masseter)

Ansonsten sind alle auffälligen Werte u.U. mit einer Regulationsstörung, Lernstörung (Gedächtnis) oder auditiven Verarbeitungsstörung in Verbindung zu sehen.

 

Sitzung 2: F3-F4 P3-P4 (große Box)

 

F3-F4 C3-C4 (kleine Box)

 

F3-F4

Gut um festzustellen ob sich frontal starke Assymetrien ergeben. Links Alpha zu hoch Indikator für Depression – aber auch ADS und exekutive Funktionen (alle Frequenzen und Kohärenzen betrachten, wie bei allen Sites)

 

P3-P4

Indikator für Lernstörungen – insbesondere bei LRS und Dyskalkulie auffällig. P3-F3 Kohärenzen – Hinweis auf Legasthenie.

 

C3-C4

Wichtig im Hinblick Somatosensorik – hängt zusammen mit Bewegung und Empfindung

Bei Auffälligkeiten Verdacht auf Regulationsstörung insbesondere auch ADS und ADHS, Anfallsneigung, Schlafproblematik

 

Wenn hier wenig Auffälligkeiten dann weiter zu

 

F7-F8

T5-T6

 

 

Sitzung 3:  Fp1-Fp2, O1-O2

 

Fp1-Fp2

Am besten mit EC zu untersuchen, da Augenartefakte (u.U. mit Binde, da viele mit den Augenlidern unbewusst zucken.

Indikatoren für ADS, Depression und emotionale Verarbeitung – z.T. auch Feinmotorik

O1-O2

Sehverarbeitung

Interessant sind hier die  Kohärenzen von z.B. Fp1 nach  O1. Wenn hier auffällige Werte vorliegen kann dies z.B. ein starker Hinweis auf Lernstörung sein. Hinweis auf Übertragungsprobleme von z.B. Visueller Wahrnehmung in Handlung und umgekehrt. 

 

All dies sind nur Beispiele! Genaueres Studium von Brodman-Arealen nötig!

 

 

Fragen und Antworten zur Ausbildung

Ist die Ausbildung an bestimmte Geräte, bzw. Systeme gekoppelt?

Beim Kauf der Geräte ist größte Sorgfalt geboten, denn das System sollte:

Wir möchten, dass Sie hier von unseren jahrelangen Erfahrungen profitieren und sich nur solche Geräte kaufen, von denen auch wir überzeugt sind. Wir arbeiten von daher mit einem Hersteller in den USA zusammen, welcher seit über 20 Jahren hochwertige Geräte und Software entwickelt und auch führenden Experten weltweit empfohlen wird. Zudem wird das ausgewogene Preis-Leistungsverhältnis von keinem anderen Anbieter erreicht.

Ich habe von Computern keine Ahnung – kann ich trotzdem Neuro­feedback erlernen?

Wer z. B. ein Auto fahren kann, der kann auch einen Computer bedienen. Die wichtigsten Grund­begriffe erlernen Sie in unseren Kursen relativ schnell. Die Bedienung der Software ist logisch aufgebautund und gut verständlich.

Wann soll ich mit Neurofeedback an Patienten beginnen?

Wir empfehlen sich etwas Zeit zu lassen mit den ersten Patienten.
Nicht sofort den Termin­kalender füllen, auch wenn die Anfragen nach Neuro­feedback steigen. Es zeigt sich, dass man doch erst mal mit der Technik vertrauter werden sollte - also hinein­wächst. Es dauert nicht lange, aber ein, zwei Wochen Zeit zum sicheren Umgang sollte man haben. Gerne auch mal Verwandte oder Freunde oder Kollegen zu Sitzungen einladen. Außerdem können Sie jederzeit auch an unseren Praktikumsstellen über uns Termine vereinbaren.

Wie hoch sind die Kosten für entsprechende Neuro­feedback-Geräte?

Die Anschaffungskosten für Neurofeedback-Geräte sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Dennoch hat gute Qualität ihren Preis.
Mindestvoraussetzungen: Notebook 17 Zoll, 2 GB Arbeitsspeicher, Betriebssystem Windows XP, Windows Vista, Windows 7.

Einfache Ausrüstungen sind bereits für ca. 3000.00 Euro zu erhalten. Für die individuelle, datenbank-gestützte Therapie sind höhere Investitionskosten nötig.

Übernehmen die Kassen die Be­handlung mit Neuro­feedback?

Neurofeedback an sich ist keine Kassen­leistung. Aber es gibt auch verschiedene Möglich­keiten. Manche Privat­kassen können die Kosten übernehmen. Ergo­therapeuten können im Rahmen der Ge­samt­be­handlung Neuro­feedback als Therapie­mittel einsetzen.

Stellungnahme des DVE zur Durchführung von Neuro­feedback-Behandlungen im Rahmen des ergo­therapeutischen Leistungs­katalogs:

"Ergo­therapeutische Leistungen können nur von examinierten Ergo­therapeutInnen erbracht werden.
Die Maßnahmen können zu den in den Ver­trägen vereinbarten Sätzen erbracht werden."

Die Art der Leistung macht hier keinen Unter­schied, also kann es auch für Neuro­feedback nicht anders gelten, denn dieses wird dann im Rahmen der Ergotherapie zu den geltenden Regeln erbracht.

Bio- und Neuro­feedback können in der (ambulanten) Ergo­therapie je nach Indikation und ergo­thera­peutischer Ziel­setzung im Rahmen der senso­motorisch/perzeptiven, der motorisch-funktionellen, der psychisch-funktionellen Behandlung oder des Hirn­leistungs­trainings - der Neuro­psychologisch orientierten Behandlung - durchgeführt werden. Es handelt sich um eine Therapie­form, die eine Einzel­behandlung erfordert. Die Beobachtung (z. B. des vegetativen Zustands), die individuelle Be­gleitung und die Motivation des Klienten haben oberste Priorität.

Bio- bzw. Neuro­feedback kann je nach Indikation jederzeit auch ergänzend zu anderen ergo­thera­peutischen Behand­lungs­verfahren angewandt werden.

Wie viel kostet eine Therapie­einheit Neuro­feedback im Durchschnitt?

Als private Leistung werden von 40,00 Euro bis 160,00 Euro verlangt. Die Preis­gestaltung ist von vielen Faktoren abhängig. Sicher ist auch die geographische Lage aus­schlag­gebend.

Wie viele Be­handlungen sind notwendig und halten die Therapie-Erfolge an?

Es gibt keine festen Zahlen. Meist schlägt die Therapie schon in den ersten 10 Sitzungen an. Bis sich die Ver­besserungen stabilisieren vergehen meist 20 weitere Sitzungen. Je nach Tiefe der Störung werden mehr oder weniger Sitzungen nötig sein. Die meisten Patienten erleben eine dauer­hafte Ver­besserung ihrer Symptome. Manche berichten sogar noch Jahre nach der Be­handlung über stete Ver­besserungen ihrer Leistungs­fähigkeit.

Wie mache ich die Leute darauf auf­merksam, dass ich Neuro­feedback anbiete?

Noch ist Neuro­feedback sehr wenig ver­breitet. Die Er­fahrung der Meisten, die dieses Ver­fahren in ihre Praxis inte­griert haben, berichten über ein schnelles Wachsen der Nach­frage, da sich dies schnell herum spricht. Immer mehr Ärzte empfehlen ihren Patienten Neuro­feedback. Ein Besuch bei ver­ordnenden Ärzten ist auch ein guter Weg, um auf seine neue Therapie­methode aufmerksam zu machen.

Gibt es Fortbildungspunkte für Ergo­thera­peuten und Logo­päden?

Ja, für die Aus­bildung zum Neuro­feed­back­therapeuten er­halten Ergo­therapeuten und Logopäden Fort­bildungs­punkte.

 

Modul Bezeichnung Dauer Fortbildungs­punkte
Modul 1 Einführung 2 Tage bzw. 16 Lerneinheiten (LE) 16
Modul 2 Aufbaukurs 4 Tage bzw. 32 Lerneinheiten (LE) 32
Modul 4 Praktikum
6 Lerneinheiten (LE) 6
Modul 3 Vertiefung+Prüfung 2 Tage bzw. 16 Lerneinheiten (LE) 16
  KOMPAKTKURS
Intensiv-Woche
5 Tage
48 Lerneinheiten (LE)
45