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Aktuelles zum Thema Neurofeedback / Biofeedback

neueste Studie zu Langzeitwirkungen von Neurofeedback

Universität Erlangen:

Hartmut Heinrich, Petra Studer et al Published online: 25 May 2010

 

Abstract  
Neurofeedback (NF) could help to improve attentional and self-management capabilities in children with attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD). In a randomised controlled trial, NF training was found to be superior to a computerised attention skills training (AST) (Gevensleben et al. in J Child Psychol Psychiatry 50(7):780–789, 2009). In the present paper, treatment effects at 6-month follow-up were studied. 94 children with ADHD, aged 8–12 years, completed either 36 sessions of NF training (n = 59) or a computerised AST (n = 35). Pre-training, post-training and follow-up assessment encompassed several behaviour rating scales (e.g., the German ADHD rating scale, FBB-HKS) completed by parents. Follow-up information was analysed in 61 children (ca. 65%) on a per-protocol basis. 17 children (of 33 dropouts) had started a medication after the end of the training or early in the follow-up period. Improvements in the NF group (n = 38) at follow-up were superior to those of the control group (n = 23) and comparable to the effects at the end of the training. For the FBB-HKS total score (primary outcome measure), a medium effect size of 0.71 was obtained at follow-up. A reduction of at least 25% in the primary outcome measure (responder criterion) was observed in 50% of the children in the NF group. In conclusion, behavioural improvements induced by NF training in children with ADHD were maintained at a 6-month follow-up. Though treatment effects appear to be limited, the results confirm the notion that NF is a clinically efficacious module in the treatment of children with ADHD.

 

Neuro­feedback hilft Kindern mit ADHS

Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Erstmals wurde in einer groß angelegten randomisierten, kontrollierten Studie die Wirksamkeit eines Neurofeedback-Trainings bei Kindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit /Hyper­aktivitäts­störung (ADHS) nachgewiesen. Die Ergebnisse einer Studiengruppe unter Leitung von Dr. Hartmut Heinrich aus der Kinder- und Jugend­abteilung für Psychische Gesund­heit am Universitäts­klinikum Erlangen in Zusammen­arbeit mit der Ab­teilung für Kinder- und Jugend­psychiatrie am Uni-Klinikum Göttingen und dem Heckscher-Klinikum München wurden jetzt im "Journal of Child Psychology & Psychiatry" veröffentlicht.
(www3.interscience.wiley.com/journal/121635345/abstract).

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Neurofeedback bei Schlafstörungen

Neurofeedback im NDReine ehemalige Schülerin von Thomas Feiner erklärt wie Neurofeedback bei Schlafstörungen hilft

 

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Asthma mit Neurofeedback behandeln?

Bislang waren wir da eher skeptisch, denn bei Asthma handelt es sich im Grunde um eine Er­krankung des Atem­weg­systems. Aber auch hier sind die Wirk­mechanismen oft sehr viel­schichtig. Bei unserer Prak­ti­kantin Frau M. schien ein Be­handlungs­versuch an­gebracht, da eine Ver­schlimmerung der Symptome unter Stress sehr für eine neurogene Be­teiligung sprach. Schon nach einer Be­handlung be­nötigte sie am nächsten Tag kaum mehr ihre Medikamente. Die nächsten Tage konnte sie sich sogar in staubiger und rauchiger Um­gebung ohne Symptom­ver­schlechterung auf­halten, was vorher undenk­bar war. Sie selbst be­hauptet, dass sie sich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt habe, seit sie Neuro­feedback macht.

Erklärung: Ähnlich wie Migräne und Epilepsie können auch Asthma-Symptome plötzlich wie bei einem Anfall auftreten. Man spricht dann von instabilen Zu­ständen, bei denen es mangels Nerven­hemmung zu un­kontrollierten Ent­ladungen kommen kann. Stress vermindert deutlich die Fähig­keit diese Impulse zu hemmen. Hier kommt die regulierende Eigenschaft des Neuro­feedbacks zum Tragen. Es bewirkt eine insgesamte "Downregulation" aller hoch­amplitudigen Hirn­wellen und sorgt so für ein harmo­nischeres inter­agieren der einzelnen Hirn­systeme. Insofern ver­wundert es eigentlich nicht, wenn auch Asthma oder sogar Schmerz mit Neuro­feedback be­handel­bar ist. All das funktioniert ohne Eingriff und natürlich ohne jede Neben­wirkung.