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Erfahrungsberichte
Das sagen Neurofeedback-Anwender und Neurofeedback-Therapeuten, die ihre Ausbildung beim Institut für Neurofeedback absolviert haben:
Eine Teilnehmerin am Neurofeedback-Seminar schreibt:
Hallo Thomas und alle,
ich hatte euch doch neulich von meinem Schlaganfallpatienten erzählt, der in fast allen Bereichen massive Probleme hatte.
Heute erzählte er erst mal ganz stolz, dass er mit dem Auto da sei, also seit 2 Tagen wieder fahre, und zum ersten mal seitdem 4 Stunden mit Kameraden Skat gespielt habe.
Dazu brachte er einen aktuellen Bericht aus dem Krankenhaus mit, die regelmaessig Tests durchfuehren, und fast alle waren im Durchschnitt. Sogar ein Test, der die ganze Zeit auf Grund von mangelnder Aufmerksamkeitsleistungen nicht durchfuehrbar war, war nun möglich.
Also Erfolg auf gesamter Linie!
Eine Teilnehmerin am Neurofeedback-Seminar schreibt:
Hallo Leute,
dann mach ich es jetzt kurz:
Kind, hochbegabt, auditive Wahrnehmungsstörung, Konzentrationsprobleme, träumt ständig rum, kriegt in der Schule nichts fertig, jeden Tag 2,5 std Hausaufgaben, ständig frustriert.
Anfangs machte ich mit ihm Z-wert 2-Kanal c3-c4, fp1-fp2, insgesamt 9 Trainings.
Letzte Woche zum ersten mal 4-Kanal-Z-Wert f3-f4 /c3-c4. Mutter kam heute und fragte was ich letzte Woche mit ihm gemacht habe, ob ich die Batterien ausgetauscht hätte. Hausaufgaben seien seit dem kein Problem mehr, alles insgesamt deutlich besser!
Heute habe ich gleiches Training gemacht und hoffe, dass es weiterhin besser wird.
An diesem Erfolgserlebnis wollte ich euch gerne teilhaben lassen.
Schöne Grüße
Die Mutter eines Kindes mit ADHS berichtet nach der 5 Sitzungen EEG-Biofeedback:
Am Wochenende hatten wir einen Fortschritt, den ich schon fast als Quantensprung bezeichnen möchte. Vor 2 Jahren hat Sebi einen Schwimmkurs gemacht, hat sich aber trotzdem nie getraut, ohne Schwimmhilfe zu schwimmen, obwohl er es könnte. Sonntag waren wir mit meinem Vater schwimmen und dieser verzichtete auf seine Schwimmhilfe, weil er sich allmählich sicherer fühlt. Das veranlasste Sebi von ganz allein, seine Schwimmhilfen ebenfalls wegzulassen und er ist tatsächlich geschwommen. Er hat das ganz allein entschieden, ich hatte es schon aufgegeben, ihn davon zu überzeugen.
Eine weitere Neurofeedback-Seminarteilnehmerin berichtet:
Vielleicht habe ich heute einen Stein eines Felsens gelöst. Also, eine niedergelassene HNO- Kollegin meines Mannes litt heute so sehr unter Migräne, dass sie die Praxis schliessen musste. Da rief er mich an, ob ich sie nicht behandeln koennte. Ich schob sie dann irgendwie dazwischen und sie fragte ganz viel und konnte sich das alles nicht so vorstellen. Ich erklärte ihr alles soweit und machte t3 t4. Sie fragte noch welches System ich benutze, da sie irgendwo noch einen Bericht über Neurofeedback und Tinitus gelesen hat. Als sie ging meinte sie, dass die Kopfschmerzen nicht weg seien, sie aber entspannter sei. Sie wuerde das wohl gerne weiter probieren. Später rief sie mich wieder an in meinte, sie sei nach Hause geschwebt und die Kopfschmerzen seien weg. Sie möchte das auf jeden Fall weitermachen ...
Ein weiterer Bericht eines Seminarteilnehmers:
Ich behandle Kinder im Autismus-Spektrum. Es hat einige durchgreifende Veränderungen gegeben: Abnahme der Ängste, deutliche Zunahme in den Exekutivfunktionen, Reduzierung der Hauptmedikation bis hin zum Ausstieg. Eines meiner Kinder, das sich immer sehr agitiert und impulsiv verhielt, ist jetzt ein Schüler mit einem großen Sinn für Humor. Er ist ein völlig anderes Kind. Einige meiner Eltern haben gesagt, dass Neurofeedback das Einzige gewesen ist, das ihnen geholfen hat."
Eine Kollegin aus den USA berichtete:
Einer meiner Patienten, ein Baseball Spieler in der High School, hatte 2002 ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Er lag über drei Monate im Koma. Als er wieder zu Bewusstsein kam, konnte er sich nicht an das erinnern, was er zehn Minuten vorher getan hat. Nach seiner Rehamaßnahme musste er fortan in einem Heim leben.
Ich habe 2007 angefangen mit ihm zu arbeiten. Zu dieser Zeit konnte er sich nicht erinnern, was er zum Frühstück gegessen hat. Nach zwei Jahren Neurofeedback, das letzte davon mit Z-Wert-Training konnte er zum College zurückkehren. Er spielt wieder Baseball…
Was wirklich erstaunlich war, dass er letzte Nacht in der Lage war, seine letzte Vergangenheit teilweise in bemerkenswert detailreichen Äußerungen zum Ausdruck zu bringen. Er hatte plötzlich etwas über seinen Rehabilitationsprozess von vor Jahren erinnert, ja sogar die Worte, welche der Busfahrer jeden Morgen zu ihm sagte, kamen ihm wieder ins Gedächtnis.
Seine Sprachtherapeuten, die zuerst mit ihm arbeiteten, konnten kaum glauben, dass er sich wieder so genau an Details von Ereignissen erinnern konnte. Er ist so begeistert und ich immer noch so berührt von seinen Gedächtnisleistungen – wenn ich mir vorstelle, dass da so gut wie nichts war, als wir mit Neurofeedback begannen.


