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HEG-Kurse
HEG Hämoenzephalographie – Neurofeedback mit Infrarotsensoren
EinführungNeurofeedback ist ein Verfahren welches zur Ausbildung einer besseren Funktionsweise des Gehirns führen kann. Dabei beeinflusst es in der Regel Symptome und Störungen positiv im Sinne einer Optimierung der Regulationsfähigkeit.
Der Übende wird hiermit indirekt mit der Aktivität seiner Hirnwellen konfrontiert und hat die Aufgabe mittels Rückmeldung das Signal aus der Hirnrinde mit teils bewusster, teils unbewusster Einflussnahme in die gewünschte Richtung zu lenken.
Was speziell meinen wir mit Neurofeedback und wie messen wir die entsprechenden Parameter? Im "traditionellen" Neurofeedback überwachen wir die elektrische Aktivität des Gehirns –
genannt das Elektroenzephalogramm.
Hemoenzephalographie (HEG) ist eine neuere Entwicklung, die auf einer anderen Art der
Messung von Gehirnaktivität beruht.
Eine Möglichkeit zur Quantifizierung der Aktivität des Gehirns ist im Hinblick auf die Stoff
wechselaktivität oder die sogenannte metabolische Rate von Interesse. Tatsächlich findet
dieses Konzept eine verbreitete Anwendbarkeit im Bereich der bildgebenden Verfahren in
der modernen Hirnforschung. Stoffwechsel ist ein zellulärer Prozess in der "Brennstoff" in
Form von Glukose oder Zucker "verbrannt" wird, um Energie für die Nutzung durch die Zelle
freizugeben. Dieser Prozess verbraucht Sauerstoff und Kohlenstoff und erzeugt Kohlendioxid. Der Metabolische Umsatz hierbei entspricht der Menge der dadurch verbrauchten Energie.
Wenn das Gehirn ist in einigen mentalen Aufgabe engagiert ist, wie z.B. dem Kopfrechnen,
erwarten wir, dass die Regionen des Gehirns, welche direkt an der Aufgabe beteiligt sind,
mehr Energie verbrauchen und damit einen höheren und schnelleren Stoffwechselumsatz
erreichen, als andere Hirnregionen.
Das menschliche Gehirn ist extrem metabolisch aktiv. Obwohl das Gehirn nur 2% des
Körpergewichts hat, liegt der Sauerstoffverbrauch bei 20%, der Glucoseverbrauch bei 25%
des Gesamtverbrauchs.
HEG
Wie beim fMRI, erkennt auch die HEG Veränderungen in der Gehirnaktivierung, indem es die Schwankungen des Blutsauerstoffgehaltes misst.
Diese Form des Neurofeedbacks benötigt keine Elektroden im herkömmlichen Sinne und ist von daher deutlich einfacher in der Anwendung. Artefakte wie beim EEG-Biofeedback sind so gut wie ausgeschlossen. Der Feedbackprozess beruht auf einer Datenanalyse der Infrarotsensoren im Bereich der Stirn. Die Aktivierung des frontalen Rindenfeldes, welches in der Regel das aktivste Hirnareal darstellt, spielt eine besonders große Rolle bei allen Aufmerksamkeitsprozessen.
Störungen, wie z. B. Migräne können ebenfalls von einer störungsbehafteten Stirnhirnaktivität herrühren. HEG hat sich auch in der Behandlung von Autismus und Asperger bewährt.
In der Sitzung lernt der Proband präfrontale Bereiche besser zu durchbluten, was meist mit einer deutlichen Symptomverbesserung einhergeht.
Aufnahmen mit einer Infra-Rot-Kamera Migräne-Patient
Linkes Bild: Vor der Behandlung:
Rechtes Bild: nach 5 Sitzungen
Dunkle Areale signalisieren geringen
Blutdurchfluss und scheinen daher „kälter“
als ihre Umgebung.
Bei uns können Sie bei entsprechender Vorkenntnis die Technik und Anwendung innerhalb eines Tages erlernen. Wir empfehlen aber generell Modul 1 vorher zu besuchen.
HEG Kurs-Termine:
Kosten:
pro Unterrichtstag und Person 150,00 Euro (gilt nur für eine Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen)
Anmeldung:
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